Tauchen Sie ein in die tausendjährige Geschichte von Garons, die seit dem 7. Jahrhundert im Département Gard verankert ist. Entdecken Sie bei Ihrem Besuch ihre historischen Schätze und ihre unumgänglichen Sehenswürdigkeiten.
Geschichte von Garons
Garons wurde erstmals im 7. Jahrhundert erwähnt. Das Dorf entwickelte sich auf dem Plateau des Costières, einem seit der Antike besiedelten Gebiet. Im 2. Jahrhundert v. Chr. errichteten die Römer hier zwei Villen: die Villa de Campagne und die Villa de Scieure.
Im 5. Jahrhundert wird die Region von den Westgoten besetzt. Die Domäne Garons, die aus der Villa de Scieure hervorgegangen ist, gehört dem Bischof Remissaire von Nîmes und bleibt bis zur Französischen Revolution unter bischöflicher Kontrolle.
Während des Mittelalters wird das Land in Garons intensiv bewirtschaftet. Im Jahr 1659 baute Monsignore Cohon die Burg und die Pfarrkirche wieder auf.
Entwicklung und Expansion
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Weinanbau. Die Reblaus zerstört jedoch 1863 die Weinberge. Jacques Comis, der Bürgermeister von Garons, führt Veredelungstechniken ein, um die Weinberge zu retten. Im Jahr 1835 wird Garons eine eigenständige Gemeinde.
Trotz der Landflucht stabilisierte die spanische und italienische Einwanderung die Bevölkerung zwischen den beiden Weltkriegen. Im Jahr 1957 verändern Bewässerungsarbeiten die lokale Landwirtschaft. Der 1958 errichtete Flughafen Nîmes-Garons trägt zum Bevölkerungswachstum bei.
Kulturerbe von Garons
Das Rathaus
Das Rathaus von Garons, eine ehemalige Bischofsresidenz, wurde 1658 von Bischof Cohon erbaut und zeugt von einer reichen Geschichte. Umgeben von Gärten, dient es heute als Veranstaltungsort und beherbergt das Rathaus. Die angrenzende Kapelle ist dem protestantischen Gottesdienst gewidmet.
Natürliches Erbe
Der Stadtpark
Der Parc Municipal de Garons erstreckt sich über 8 Hektar landschaftlich gestaltete Landschaft mit Bäumen und bietet eine idyllische Umgebung für alle Altersgruppen. Hier finden Sie einen Kinderspielplatz, einen Fitnessparcours sowie einen reizvollen kleinen See. Gewundene Pfade durch die Bergmassive ermöglichen die angenehmsten Familienspaziergänge.
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